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La Tomba François
Dritter Teil |
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di Giacomo Mazzuoli |
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Die Grabausstattung
Eine komplette Aufstellung des
ganzen aufgefundenen Materials des Grabes wurde leider nie gemacht. Der
Tod überraschte François am 9. Oktober 1857, bevor er dazu kam - so wie
er sich vorgenommen hatte- nach Vulci zurückzugehen und den Bestand der
ganzen Fundstücke aufzunehmen. Seitdem setzte sich eine langsame aber
stetige Zerstreuung der Ausgrabung an. |
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Damals stellte ein Vertrag fest, dass alles Aufgefundene zwischen
Torlonia und
François aufgeteilt werden sollte. 1860 wurde also der ganze Fund nach
Rom gebracht und in zwei gleichwertigen Losen gleichmäßig geteilt. Dem Fürst
Torlonia wurde das Eigentum der Fresken anerkannt.
Später beauftragte er Giacomo Succi, ein Experte in dem Bereich,
die Gemälde von den Wänden abzulösen und nach Rom zu bringen. Schließlich
verkaufte er dem
Musée Napoleon III in Paris das Gold der Tomba François; von dort wurde
es dem
Louvre weitergegeben.
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Von den 700 vereinbarten
Scuden, standen 294
Torlonia zuteil, 122 Bruun für die
Restaurierung und die restlichen 284
Des Vergers.
Rechts finden Sie einige der bedeutendsten goldenen Fundstücke mit einer
kurzen Beschreibung. Zu den Schätzen des Grabes zählen
weiterhin auch die wunderschöne, löwenförmige Vase,
heute im
British Museum, der schwarzbemalte, pferdeförmige
Rhyton und der Kantharos.
Bemerkenswert ist auch die attische Amphore mit roten Zeichnungen dem
griechischen Maler Syleus zugeschrieben, in den
Musées Royaux d'art e d'Histoire in Bruxelles
aufbewahrt, welche zu den ältesten Fundstücken von der
Gruft von Vulci zählt. |
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Das Gold |
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Ring
aus Gold und Karneol (2,7 cm) Paris, Louvre |
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Ohrringe aus Gold und Glas mit Gehänge in Form
einer Weintraube (3,7 cm) Paris, Louvre. |
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Kette aus Gold, Bernstein und Granat (Detail) mit
Verschluss in Form von Delphinen. Paris, Louvre |
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Ohrringe aus Gold und Glas mit Gehänge in Form von
einem Schwan. Parigi, Louvre |
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Schwarzbemalter
Kantharos. London, British Museum |
Löwenförmige
Vase. London, British Museum |
Attische Amphore
mit roten Figuren. Bruxelles, Musées d'art e d'histoire |
Pferdeförmiger,
schwarzbemalter Rhyton. London, British Museum |
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Die Kopien der
Fresken |
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Nach der Entdeckung des Grabes wurde das Denkmal aus Sicherheitsgründen
zugemauert. Seine Unzugänglichkeit und seine komplizierte Erreichbarkeit
aufgrund der Distanz von Rom überzeugten die „Commissione Consultiva di
Antichità e Belle Arti“ des Kirchenstaates, Kopien der Fresken machen zu lassen,
da die Entdeckung schon großes Interesse im wissenschaftlichen Bereich erweckt
hatte.
Die Wahl traf den Künstler Carlo Ruspi, der schon Autor der
Nachbildungen der Gräber von Tarquinia war. 1862 nahm er also durchgepauste
Zeichnungen und auf ihrer Grundlage schuf er nach dem Stilempfinden seiner Zeit
sehr bunte Kopien der Fresken, die allerdings durch Feigenblätter an
entsprechenden Stellen "entschärft" werden mussten.
Die Bedeutung der Entdeckung für die Kunstgeschichte wurde dadurch eher verdeckt
als hervorgehoben. Allerdings waren und bleiben die Kopien von
Ruspi immerhin der einzige sichere Beleg der Fresken in Lebensgröße, die
geschaffen wurden, als die Fresken noch in dem Grab waren.
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Kurz nach der Entdeckung hatte bereits Des Vergers schon den
Künstler Nicola Ortis eine Kopie der Fresken nehmen lassen. Dies waren
Bleistiftzeichnungen in einem Maßstab eins zu zehn auf insgesamt neun Tafeln.
Leider werden sie jedoch vermisst und davon bleiben heute nur Kopien.
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Kopien der Zeichnungen von Nicola Ortis |
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Viel später wurden andere Kopien von Augusto Guido Gatti gemacht
im Rahmen eines Projekts für die Realisierung des Faksimiles etruskischer
Gemälde und 1931 im Archäologischen Museum in Florenz ausgestellt.
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Zwei Details der
Kopien von Augusto Guido Gatti |
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Die
Fotos stammen aus dem Buch von Francesco Buranelli (Hrsg.): La Tomba
François di Vulci. Quasar Verlag, 1987. Der Text und die
Digitalverarbeitungen der Wände sind von Giacomo Mazzuoli.
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Übersetzung ins Deutsche von Claudia
Galeotti (claudiagaleotti@yahoo.it) |
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